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Wie alles begann

Für diejenigen, die etwas mehr Zeit und Interesse mitbringen. Denn Yoga kam, wie bei den meisten, zu mir.

Mein Lebensweg

Meine ersten Erinnerungen abgesehen von meiner Mutter, gehören dem Ballett und meinem ersten Ballettlehrer, Ullrich Steiner. Er hat mein ganzes Leben geprägt. Ich habe mit ca. 3 Jahren mit dem Kinderballett begonnen und mit 5 Jahren wurde ich durch Talent-Scouts zur Ballett-Akademie Köln gebracht, an der ich ein Stipendium erhielt. Dort habe ich klassisches Ballett, Spitzentanz, Modern Dance, Folklore und Tanz-Theorie erlernt. Dann kam die Pubertät. Nun musste ich mich entscheiden: Schule und Ballett ODER Schule und Freunde…

Es wurde: Schule und Freunde. Als die Entscheidung gefallen war, habe ich mich in Sachen Schule – besser spät als nie – auf den Hosenboden gesetzt und mein Abitur absolviert. Anschließend folgte ein Studium der Rechtswissenschaften, das mir aber leider „nur bedingt“ Spaß gemacht hat. Während des Studiums habe ich in der Kölner Gastronomie meine Kreise gezogen, bis ich schließlich meinen zukünftigen Ex-Mann kennengelernt habe. Dann kam das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist: meine beiden wunderbaren Kinder Jalen und Lauryn! Nach der Elternzeit habe ich eine Stelle als Assistentin der Geschäftsführung angenommen und viele schöne Jahre in dieser Firma erlebt und dabei sehr viel gelernt.

Derzeit möchte ich aber keine Vorgesetzte mit Führungsverantwortung mehr sein und viel lieber meine Zeit mit Themen verbringen, in denen ich mich frei entfalten und an denen ich wachsen kann, ich mich neu entdecken und lieben lernen kann. Und was jetzt? „Trust in the Process.“ sagen viele Yogis und Yoginis in solchen Lebenssituationen – ich ebenfalls!

Yoga und wie alles begann – für diejenigen, die etwas mehr Zeit und Interesse mitbringen...

Yoga kam, wie bei den meisten, zu mir.

Um mich herum sind viele schlimme Dinge geschehen. Dinge, auf die ich keinen Einfluss hatte und denen ich machtlos gegenüberstand.

Alles begann mit einem Krankenhausaufenthalt meines Sohnes, der von einer Gruppe Jugendlicher – völlig unverschuldet – verfolgt und verprügelt wurde. Im Anschluss bin ich nach „Seelen-Zuhause“ (Ubud, Bali) geflogen, um Urlaub zu machen. Ubud ist die Hochburg des Yogas auf Bali und ich wollte mal „dieses Yoga“ ausprobieren. Die Straßen sind mit Yoga-Studios gepflastert und es gibt eine Auswahl wie – gefühlt – nirgendwo anders auf der Welt. Ich merkte sehr schnell, dass – ergänzend zu den Massagen – das „ganz nett“ war und ich begann alle möglichen Yoga-Stile auszuprobieren.

Es sollte jedoch ein kürzerer Aufenthalt in Ubud werden als geplant, denn meine Großmutter verstarb unerwartet. Als ich dies erfahren habe, habe ich mit Hilfe einer meiner besten Freundinnen – Dank an dieser Stelle noch mal an Aryana und Lotos Reisen – den nächsten Flieger nach Hause genommen. Ich wollte unbedingt bei meiner Mutter sein, um sie in dieser herausfordernden Phase nicht alleine zu lassen. Rückwirkend glaube ich, dass auch ich nicht alleine sein wollte und ich eigentlich meine Mutter zur Unterstützung brauchte – aber hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer. In dieser Zeit lernte ich Lord Vishnus Couch in Köln und Nicole kennen. Trotz des ganzen „Trauerstresses“ – denn es ist wirklich sehr viel zu erledigen bei einem Trauerfall – bin ich fast täglich in die Couch gegangen und habe Kurse belegt. Oft Yin Kurse, danke Mandy, in denen ich völlig abschalten konnte. Nachdem wir uns angemessen von unserer Großmutter bzw. Mutter verabschiedet hatten, bin ich wieder zurück nach Bali geflogen und habe meinen Aufenthalt dort fortgesetzt. Meine Tage bestanden aus Yoga, indonesischem Sprachunterricht, Erdbeben, Yoga, Sprachunterricht und wieder Erdbeben. Ich war noch in Trauer wegen meiner Großmutter, ich hatte Angst wegen der Erdbeben, die zu der Zeit sehr heftig auf Bali waren und einige Leben gekostet haben, aber: ich hatte Yoga und mein „Seelen-Zuhause“ – Bali.

Nach dem Bali-Aufenthalt beschloss ich, eine Ausbildung zur Yogalehrerin zu machen. Nicht, weil ich unterrichten wollte, sondern weil ich die korrekten Ausrichtungen der Asanas verstehen wollte. Fast kein*e Yoga-Lehrer*in – und deren waren es bei mir in ziemlich kurzer Zeit recht viele verschiedene – haben während des Unterrichts die richtige Asana-Ausführung angeleitet, was mich ziemlich frustriert hat. Natürlich haben die Lehrer*innen Hinweise gegeben, aber vom Fuß bis zur Krone des Kopfes sind es einfach sehr viele Punkte, die man genau zu beachten hat. Da dergleichen Korrekturen für jede*n Teilnehmer*in eines Gruppen-Kurses sehr zeitraubend wäre, kommt dies in der Praxis „etwas“ kurz und würde auch den „Flow“ der Yoga-Einheit stören. Heute verstehe ich das auch sehr gut, aber damals war es mir unverständlich. Ich hatte immer wieder Werbe-Inserate gesehen, dass man in einer 200h-Ausbildung genau dies vermittelt bekäme und – schwubs – die Anmeldung war bei Lord Vishnus Couch unterschrieben. An dieser Stelle möchte ich mich auch von ganzem Herzen bei meiner Mutter bedanken: Sie hat mich immer motiviert, unterstützt, mit-überlegt sowie ein offenes Ohr gehabt!
Kurz nach der Anmeldung für die Yogalehrer*innen-Ausbildung erreichte mich die Nachricht, dass nun auch mein Vater plötzlich verstorben war.

In der Summe war 2018 also gar nicht mein Jahr und das Universum, das Schicksal, das Leben – oder wie auch immer du es genau nennen möchtest – hat mich damals schwer geprüft. Wer ich bin?!? Was sind meine Stärken und meine Schwächen? Wie gehe ich „unterm Strich“ eigentlich mit mir und meiner Umwelt um?

Ich denke oft, wenn Yoga nicht zu mir gekommen wäre, wäre ich an der ein oder anderen Stelle „durchgedreht“. Der Schmerz, die Schwere und das Dunkle war manchmal so überwältigend, dass ich körperliche Schmerzen hatte. Die Yoga-Stunden wurden heilig für mich. Ich konnte meinen Geist und meine Seele beruhigen, mir eine Auszeit geben. Weg von Emotionen, Schmerzen, Dunkelheit. Manchmal nur für wenige Minuten, manchmal für 90 Minuten, manchmal sogar für länger.

Trotz der Schwere um mich herum und meiner verwundeten Seele, konnte ich mein Licht immer noch sehen. Zeitweilig war es zwar eher auf „Sparflamme“, aber es war noch da. Durch tägliche Meditation und häufiges Yoga konnte ich aber sehen und spüren wie das innere Licht wieder größer wurde und die Dunkelheit überwältigte. Es breitete sich von innen aus und zeigte mir mehr Gutes als Schlechtes. Ich konnte immer mehr Positives wahrnehmen, wieder Liebe empfinden und mich auf die kleinen schönen Dinge konzentrieren. Die Umarmung deiner Mutter, die so viel mehr bedeutet, als ein Arm um deinen Körper. Das Lächeln deines Kindes, das dir seine oder ihre Lebensfreude, Liebe und Lebensenergie zeigt. Sonnenstrahlen, die deine Haut wärmen und Energie schenken, deine Sicht auf die Dinge verändern, weil sie heller und farbenfroher sind. Die Yoga-Stunde, in der du alles um dich herum vergisst und eins mit dir bist und „nur“ existierst – ohne gut, schlecht, müde, wach, hell oder dunkel zu sein, sondern einfach nur „da“ bist.

Dieses Gefühl der Präsenz im „Hier und Jetzt“ möchte ich sehr gerne an andere Menschen weitergeben.

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